Wissenschaft für Jedermann: Extrasolare Planeten: Über Staub und Leben im Universum

Im Jahr 1995 entdeckten Mayor und Queloz den ersten Exoplaneten, der einen sonnenähnlichen Stern in 51 Lichtjahren Entfernung umkreist. Im Oktober 2019 erhielten die beiden Forscher dafür den Nobelpreis der Physik. Seit der bahnbrechenden Entdeckung der beiden Nobelpreisträger fanden die Forscher Tausende weiterer Exoplaneten. Gleichzeitig bewegte sich die Suche nach Leben auf verschiedenen Planeten aus dem Reich der Fiktion an die Spitze der astrophysikalischen Forschung.

Die Planeten, die wir beobachten, zeigen eine atemberaubende Vielfalt. Gerade dies wirft die Frage auf, ob einige dieser Welten am Ende wie unsere eigene Welt aussehen und ob auf ihnen die Voraussetzungen für Leben vorhanden sind. Dabei spielt das Verständnis der Planetenentstehung eine zentrale Rolle, um heraus zu finden, wie das Leben auf der Erde und vielleicht auch auf anderen Planeten entstanden ist.

Die Astrophysikerin Prof. Barbara Ercolano gibt an diesem Abend einen Überblick, welche Methoden die Forscher anwenden, um neue Exoplaneten zu entdecken. Außerdem stellt sie die theoretischen Ansätze zum Verständnis der Planetenbildung und mögliche Signaturen des Lebens auf anderen Planeten vor.

Wer: Prof. Dr. Barbara Ercolano
Wann: Mittwoch, 22. Januar 2020, 19:00 Uhr
Wo: Ehrensaal des Deutschen Museums
Weitere Informationen