Wissenschaft für Jedermann: Die Suche nach Leben auf dem Mars

Mehr als 250 Jahre nach der Geburt des deutschen Forschungsreisenden Alexander von Humboldt ist die Erkundung unseres Lebensraumes noch lange nicht abgeschlossen. Um an neue Erkenntnisse über unsere physische Welt zu gelangen, nutzten die Forscher schon immer die technischen Möglichkeiten der jeweiligen Epoche. Waren es einst Schiffe mit Sextanten und Kompass, so sind es heute ferngesteuerte und autonome Maschinen, die uns dabei helfen, unsere Neugier zu befriedigen – sei es in der Tiefsee oder auch im Weltraum.

Im Laufe des letzten halben Jahrhunderts machten wir mit unseren Raumsonden wesentliche neue Entdeckungen, insbesondere auf unserem Nachbarplaneten, dem Mars. Wir kommen allerdings langsam zu dem Punkt, bei dem die Entsendung autonomer Marssonden alleine keinen weiteren Erkenntnisgewinn bringt. Vor allem für die Erkundung des Marsuntergrundes und die Suche nach Leben, sind jetzt die Fähigkeiten eines Menschen vor Ort gefragt.

Vorbereitungen für bemannte Marsmissionen gibt es auf internationaler Ebene schon seit längerer Zeit und werden durch den Einstieg von neuen Akteuren zudem forciert. Die Herausforderungen, solch eine Mission durchzuführen sind allerdings enorm und verlangen gezielte Bemühungen in vielfältigen Bereichen. Dr. Gerhard Kminek gibt an diesem Abend einen Überblick über heutige und zukünftige Marserkundungen.

Wer: Dr. Gerhard Kminek
Wann: Mittwoch, 15. Januar 2020, 19:00 Uhr
Wo: Ehrensaal des Deutschen Museums


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