NEWS

Was haben wir Menschen mit den Sternen gemeinsam? Menschen werden geboren, leben und sterben eines Tages – Sterne ebenso. Aber bei Sternen passiert alles über kosmologisch lange Zeitskalen und mit…

News-Preview

ERC Synergy Grant für Georgi Dvali

Prof. Georgi Dvali, PI am ORIGINS Cluster, hat beim Europäischen Forschungsrat den prestigeträchtigen Grant eingeworben. Gefördert wird ein Projekt an der Schnittstelle von Quantenphysik und allgemeiner Relativitätstheorie.

Gia Dvali. Bild: LMU

Der Physiker Georgi (Gia) Dvali wird künftig im Rahmen der ERC Synergy Grants des Europäischen Forschungsrats gefördert. Prof. Dvali ist Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Teilchenphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Wissenschaftler am Exzellenzcluster ORIGINS. Er ist gemeinsam mit Quantenphysiker Professor Philip Walther von der Universität Wien, dem theoretischen Physiker Piotr Chruściel, ebenfalls von der Universität Wien, und der Physikerin Prof. Nergis Mavalvala vom Massachusetts Institute of Technology einer von vier Principal Investigators im Projekt „Gravitational interferometry with entangled states in optical fibers” (GRAVITES).

GRAVITES will vier komplementäre Fachgebiete miteinander kombinieren: Quantenphotonik und Präzisionsinterferometrie unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenfeldtheorie. Durch die Synergie zwischen den Forschungsgruppen wird es möglich sein, ein Laserinterferometer mit bisher unerreichter Präzision zu bauen. Ziel ist es, eine einzigartige experimentelle Plattform aufzubauen, mit der die Wechselwirkung der Gravitation mit der Quantenwelt untersucht werden kann.

Mit Synergy Grants fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) Teams von zwei bis vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Damit werden Projekte unterstützt, die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu „Fortschritten an den Grenzen des Wissens führen“. Die Auszeichnung von GRAVITES ist mit einer Förderung fast neun Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren verbunden.

Mehr dazu: LMU News