17.12.2020 Mehr als die Hälfte der Materie in unserem Universum entzog sich bislang unserem Blick. Astrophysiker hatten allerdings eine Vermutung, wo sie sich befinden könnte: in sogenannten Filamenten, unvorstellbar langen Strukturen aus heißem Gas, die Galaxien und Galaxienhaufen umgeben und miteinander verbinden. In Computer-Simulationen von Dr. Veronica Biffi und PD Dr. Klaus Dolag, vom Exzellenzcluster ORIGINS und der LMU, ähneln diese Filamente aus heißem Gas frappierend dem Filament von 50 Millionen Lichtjahren Länge, das ein Team unter Federführung der Universität Bonn nun…

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11.12.2020 Große Ehre für ORIGINS Wissenschaftler Volker Springel: Der Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik ist einer der zehn Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2021. Der Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland und ist mit bis zu 2,5 Mio Euro dotiert. Volker Springel erhält den Leibniz-Preis für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Numerischen Astrophysik.

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09.12.2020 Eigentlich müssten sich die positiv geladenen Protonen in Atomkernen gegenseitig abstoßen, und doch halten selbst schwere Kerne mit vielen Protonen und Neutronen zusammen. Verantwortlich dafür ist die sogenannte starke Wechselwirkung. ORIGINS Wissenschaftlerin Prof. Laura Fabbietti und ihre Forschungsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine Methode entwickelt, bei Teilchenkollisionen am Experiment ALICE am CERN in Genf die starke Wechselwirkung präzise zu messen.

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09.12.2020 Die erste vollständige Himmelsdurchmusterung mit dem Röntgenteleskop eROSITA an Bord des SRG-Observatoriums hat eine große Struktur in der Milchstraße aufgezeigt, die wie eine gigantische Sanduhr aussieht. Diese "eROSITA-Blasen" zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Fermi-Blasen, die vor einem Jahrzehnt bei noch höheren Energien entdeckt wurden. Die wahrscheinlichste Erklärung für diese Gasblasen ist, dass vor langer Zeit aus dem galaktischen Zentrum ein massiver Energieeintrag in die heiße Gashülle um unsere Galaxie stattfand, der zu riesigen Schockwellen führte.

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06.10.2020 Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, erhält gemeinsam mit Roger Penrose und Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik 2020. Das Nobel-Komitee zeichnet die Wissenschaftler für ihre Forschungen an schwarzen Löchern aus.

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25.09.2020 Bei der Generalversammlung der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften am 9. September 2020 wurde Linda Tacconi vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik zum ausländischen Mitglied in der Klasse für Astronomie und Weltraumwissenschaften gewählt. Diese Ehrung würdigt ihre außergewöhnliche Forschung im Bereich der Millimeter-Astronomie und ihren Einsatz für die europäische Astronomie.

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22.09.2020

ORIGINS Wissenschaftler  Prof. Dr. Til Birnstiel erhält den Preis für Astrophysikalische Software 2020 der Astronomische Gesellschaft für die von ihm entwickelte Software zur Modellierung der zeitlichen und räumlichen Entwicklung von Staub in planeten-bildenden Scheiben. Junge Sterne und die sie umgebenden Scheiben sind aus interstellarer Materie aufgebaut, die zunächst nur sehr kleine, höchstens mikrometergroße Staubteilchen enthalten. Til Birnstiel entwickelte Simulationen, die das Wachstum von Staubteilchen über mehrere Größenordnungen in der Masse beschreiben und die…

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09.09.2020 Bereits das Neutrino-Observatorium „IceCube“ im tiefen Eis des Südpols hat spektakuläre neue Erkenntnisse über kosmische Ereignisse mit extrem hohen Energien gebracht. Um die kosmische Herkunft von Elementarteilchen mit noch höheren Energien zu klären, hat Prof. Elisa Resconi von der Technischen Universität München (TUM) nun eine internationale Initiative für den Bau eines mehrere Kubikkilometer großen Neutrino-Teleskops im nordöstlichen Pazifik gestartet.

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30.07.2020 Die MPA-Astrophysikerin Sherry H. Suyu erhält den 2021 Lancelot M. Berkeley-New York Community Trust Preis für verdienstvolle Arbeiten in der Astronomie. Seit 2011 wird der Berkeley-Preis jährlich von der American Astronomical Society (AAS) verliehen und durch ein Stipendium des New York Community Trust unterstützt. Der Preis ist verbunden mit einer Geldprämie und einer Einladung zu einem Plenarvortrag auf der Wintertagung der AAS, dem "Super Bowl of Astronomy". Die 237. AAS-Sitzung findet vom 11. bis 15. Januar 2021 virtuell statt.

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26.06.2020 Rückenwind für die Suche nach seltenen Teilchenzerfällen am Belle II-Experiment: Der Beschleunigerring SuperKEKB hat jetzt die höchste je gemessene Luminosität erzielt. Damit schlägt der Elektron-Positron-Beschleuniger nicht nur seinen Vorgänger KEKB, sondern auch den Large Hadron Collider (LHC) am CERN. Dies gab das japanische Forschungszentrum KEK, der Betreiber des Beschleunigers, jetzt bekannt.

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