Supermassereiche schwarze Löcher in Galaxienkernen

Das Hubble Space Teleskop.

Schwarze Löcher sind vermutlich die rätselhaftesten Objekte der modernen Physik und bilden sowohl für Theorie als auch Experiment eine große Herausforderung. Ihre Existenz kann zwar mittlerweile aufgrund von Beobachtungen von Doppelsternen, von Gravitationswellen, des Galaktischen Zentrums und dem Nachweis ihres Schattens durch das Event-Horizon-Teleskops als gesichert gelten. Allerdings ist insbesondere die Entstehung von supermassereichen schwarzen Löchern in Galaxienzentren nur ansatzweise verstanden. 

Prof. Ralf Bender beschreibt in seinem Vortrag die Beobachtungen, die zur Entdeckung und dem Nachweis supermassereicher schwarzer Löcher in Galaxienzentren geführt haben. Dabei geht Bender an diesem Abend auf wichtige Fragen ein, welche die Wissenschaft mittlerweile zumindest teilweise beantworten konnte: Wie weist man supermassereiche schwarze Löcher in externen Galaxienzentren nach? Wie häufig sind sie und welche Galaxien enthalten sie? Gibt es einen Zusammenhang zwischen supermassereichen schwarzen Löchern und der dunklen Materie? Welche Rolle spielen schwarze Löcher bei den unweigerlich vorkommenden Zusammenstößen und Verschmelzungsprozessen zwischen Galaxien und hinterlassen sie dauerhafte Signaturen in der Struktur von Galaxien?


Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Wissenschaft für jedermann  in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum.