To foster the advancement of young academics and women in science, ORIGINS offers two postdoc fellowships: the ORIGINS Fellowship and especially for women, the Vera Rubin* Fellowship. Both fellowships are aimed at highly qualified PhD graduates (within 5 years of receipt of their PhD) who show promise to conduct independent and interdisciplinary research within the ORIGINS research community. Qualified women can apply for both fellowships. Both theoretical and experimental work are possible. There are three calls for applications in the current funding period: 2020, 2021 and 2022. The last call was started in September of 2021.
ORIGINS Fellows can choose from a wide range of research at the ORIGINS Cluster and can work with leading scientists in their field of interest at the various institutes within the framework of ORIGINS.
ORIGINS Fellow von 2020 bis 2023.
Alexandre ist theoretischer Astrophysiker und forscht auf dem Gebiet der numerischen Kosmologie zu großräumigen Strukturen (Large-Scale Structure; LSS) im Universum. Seine Forschungsschwerpunkte beinhalten Galaxienhaufen, Gravitationslinsen, kosmologische Störungstheorie, N-Körper-Simulationen zur Strukturbildung und die durch die LSS bedingten Einschränkungen auf andere astrophysikalische Phänomene, wie z.B. die Inflation, dunkle Energie, Gravitation.
Mehr zu Alexandres Forschung hier
ORIGINS Fellow von Juli 2021 bis Oktober 2023.
Misha folgte Ende 2023 dem Ruf an die Ruhr Universität Bochum, an der er heute den Lehrstuhl für Experimentalphysik innehält. Seine Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Hadronenspektroskopie und konzentriert sich auf das Verständnis der komplexen Wechselwirkungen und Konfigurationen von Teilchen, die aus Quarks und Gluonen bestehen.
ORIGINS Fellow von Juli 2022 bis Dezember 2025.
Alexander ist Theoretischer Astrochemiker. Seine Forschung konzentriert sich auf die rechnergestützte Analyse komplexer (astro)chemischer Systeme mit Methoden der Computerchemie (Quantenchemie, Chemoinformatik) und der Datenwissenschaft (Netzwerkwissenschaft, maschinelles Lernen, wissenschaftliche statistische Datenanalyse und Datenvisualisierung) sowie Daten aus astronomischen Beobachtungen (z. B. Rosetta-Mission zum Kometen 67P) oder Laborexperimenten (z. B. Orbitrap MS).
Er ist der leitende Koordinator des MIAPbP-Workshops „Modeling Complex (Astro)Chemical Systems - Astrochemistry meets Data Science“ (24. Februar - 07. März 2025).
ORIGINS Vera Rubin Fellow seit April 2021.
Maryam ist eine beobachtende Astronomin. Ihr Interesse gilt der Entstehung und Entwicklung von Galaxien, gedämpften Lyman-α-Absorbern, massiven Sternexplosionen und den Galaxien, die sie beherbergen. Ihre Forschung konzentriert sich derzeit auf das Verständnis der lokalen physikalischen Bedingungen und der großräumigen Dynamik, die zur Entstehung der hellsten astronomischen Phänomene im Universum führen.
ORIGINS Vera Rubin Fellow von November 2021 bis Juli 2024.
Veronica ist eine theoretische Hochenergiephysikerin. Sie interessiert sich für das Zusammenspiel von Physik und Mathematik. So hat sie sich in der Vergangenheit unter anderem mit nicht-kommutativer Geometrie, AdS/CFT, Stringtheorie und Knotentheorie beschäftigt. Derzeit konzentriert sie sich auf die formale Konsistenz effektiver Feldtheorien, sowohl klassischer als auch Quantenfeldtheorien. Insbesondere versucht sie, die Frage zu beantworten: Welche Mathematik ist nötig, um eine wohldefinierte Physik zu schaffen?
ORIGINS Vera Rubin Fellow von Oktober 2022 bis Juli 2024.
Eleonora ist Astrochemikerin. Ihr Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Ursprünge der in unserem Sonnensystem beobachteten chemischen Komplexität zu verstehen. Sie untersucht dazu den molekularen Inhalt junger protoplanetarer Scheiben.
Mehr zu Eleonoras Forschung hier.
* Die Namensgeberin unseres Fellowships für Wissenschaftlerinnen ist die Astronomin Vera Cooper Rubin (1928-2016), die unser Verständnis des Universums revolutionierte und Generationen von Frauen in der Wissenschaft inspirierte. Ihre unermüdlichen Beobachtungen der Bewegungen von Sternen in Galaxien lieferten einen sehr eindeutigen Hinweis für die Existenz von dunkler Materie im Universum.