C2PAP – Computational Center for Particle and Astrophysics

Rechenpower für ORIGINS

Der Fortschritt beim Verständnis der spannenden Entwicklung des Universums vom Urknall bis zur Entstehung des Lebens erfordert einen erheblichen Rechenaufwand. Dazu gehört die Erstellung theoretischer Modelle ebenso wie die Extraktion und Interpretation von Beobachtungs- und Versuchsdaten. Der daraus resultierende Rechen- und Entwicklungsbedarf in der Astrophysik, Biophysik und Teilchenphysik ist daher in den letzten Jahren deutlich gestiegen und wird in Zukunft weiter steigen.

Um diesen ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, ist das Computational Centre for Particle and Astrophysics (C2PAP) ein wichtiger Bestandteil des Exzellenzclusters ORIGINS. Es basiert auf der Zusammenarbeit mit dem Leibniz Rechenzentrum (LRZ) und ermöglicht es den Mitgliedern des ORIGINS-Clusters die neuesten Entwicklungen im Bereich des High Performance Computing (HPC) zu nutzen.

C2PAP betreibt einen eigenen Rechencluster mit 2048 Prozessorkernen sowie einen großen Speicherknoten. Außerdem verfügt C2PAP über ein eigenes Datenspeichersystem mit 300 Terabyte Kapazität für datenintensive Projekte. Durch die Beschäftigung von zwei hauptberuflichen Mitarbeitern verfügt C2PAP über Expertise in allen Bereichen des wissenschaftlichen Rechnens wie High-Performance Computing, Parallelisierung, Algorithmen-Entwicklung und neuartige Computerarchitekturen. Weitere Aspekte wie die Verwendung moderner Softwarepakete, Datenbankdesign, Datenerhaltung und Visualisierung werden ebenso abgedeckt, damit die Mitglieder des ORIGINS Clusters ihre wissenschaftlichen Ziele erreichen können.

Eine detailreiche Beschreibung von C2PAP findet sich in der C2PAP Broschüre.