11.03.2026 Flüssiges Wasser gilt als Voraussetzung für Leben. Doch auch fernab jeder Sonne könnten stabile lebensfreundliche Bedingungen existieren. Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters ORIGINS an der LMU und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigt, dass Monde freifliegender Planeten dank dichter Wasserstoffatmosphären und gezeitengetriebener Wärme ihre Wasserozeane bis zu 4,3 Milliarden Jahre lang flüssig halten können – nahezu so lange, wie die Erde heute existiert, und ausreichend Zeit, damit sich komplexes Leben entwickelt.
mehr dazu19.02.2026 Dass sich das Universum ausdehnt, ist seit fast hundert Jahren bekannt – doch wie schnell genau? Diese Frage ist heftig umstritten und stellt das Standardmodell der Kosmologie infrage. Ein Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und den Max-Planck-Instituten für Astrophysik (MPA) und für extraterrestrische Physik (MPE) hat nun eine außergewöhnlich seltene Supernova, getauft auf den Namen SN Winny, identifiziert. Sie könnte einen neuen Weg eröffnen, die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zu bestimmen. Das…
mehr dazu12.02.2026 Während der vergangenen antarktischen Sommersaison hat ein internationales Team aus 51 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern sowie Technikerinnen und Technikern – darunter zwei Forschende der Technischen Universität München (TUM) – mehr als 600 neue Sensoren am IceCube-Neutrinobservatorium am Südpol installiert. Das Upgrade markiert einen wichtigen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt für die Neutrinoforschung.
mehr dazu05.02.2026 Astroteilchen sind Boten aus dem All, mit deren Hilfe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Universum erforschen. ORIGINS-Wissenschaftlerin Francesca Capel und ORIGINS-Doktorandin Nadine Bourriche vom Max-Planck-Institut für Physik (MPP) haben eines der energiereichsten kosmischen Teilchen untersucht, die jemals beobachtet wurden: das Amaterasu-Teilchen, benannt nach der japanischen Sonnengöttin. Ihre Arbeit stellt einen wichtigen Schritt zur Lösung des Rätsels dar, dessen Ursprung im Universum liegt. Zudem bietet sie einen neuen analytischen Ansatz, mögliche Quellen…
mehr dazu26.06.2025 Wie kann sich eine Zellmembran ohne Stoffwechsel bilden? Oder andersherum: Wie ist ein Stoffwechsel ohne Zellmembran möglich? Mit diesem klassischen Henne-Ei-Problem setzen sich ORIGINS-Forschende aus dem Team von LMU-Professor Dieter Braun in einer kürzlich im Fachmagazin Nature Physics veröffentlichten Studie auseinander. Sie zeigen dabei einen möglichen Mechanismus für Stoffwechselprozesse ohne Zellmembranen in wassergefüllten Poren auf.
mehr dazu22.05.2025 Der Exzellenzcluster „Vom Ursprung des Universums bis zu den ersten Bausteinen des Lebens“, kurz ORIGINS Cluster, startet am 1. Januar 2026 in seine nächste Förderperiode. Dies hat heute die Exzellenzkommission unter Leitung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entschieden. Der interdisziplinäre Forschungsverbund untersucht die Entstehung und Entwicklung des Universums – vom Urknall bis zur Entstehung des Lebens.
mehr dazu08.05.2025 Ein internationales Team, darunter ORIGINS-Forscher der Technischen Universität München (TUM), hat eine neue Insel asymmetrischer Kernspaltung auf der Nuklidkarte entdeckt. Unerwartet war, dass Krypton-Isotope (Z=36) die asymmetrische Kernspaltung von Isotopen in einer Region um Quecksilber (Z=80) stabilisieren. Die Ergebnisse verbessern unser Verständnis der Entstehung der Elemente im Universum sowie der Prozesse in der terrestrischen Energieerzeugung und der Reaktorsicherheit.
mehr dazu11.04.2025 Das internationale KArlsruhe TRItium Neutrino Experiment (KATRIN) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat erneut Maßstäbe gesetzt: Aus den aktuellen Daten lässt sich eine Obergrenze von 0,45 Elektronenvolt/c2 (entspricht 8 x $10^{- 37}$ Kilogramm) für die Masse des Neutrinos ableiten. Damit stellt KATRIN, das die Neutrinomasse mit einer modellunabhängigen Methode im Labor vermisst, erneut einen Weltrekord auf. Die Ergebnisse haben die Forschenden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Das KATRIN-Team des Exzellenzclusters ORIGINS und des…
mehr dazu05.02.2025 Kosmische Filamente sind schmale, fadenförmige Strukturen aus dunkler Materie, Gas und Galaxien, die ein komplexes Netzwerk bilden, das als kosmisches Netz bezeichnet wird. Theoretische Modelle sagen voraus, dass sie kaltes Gas anziehen und leiten und so die Entstehung neuer Sterne in Galaxien fördern. Ein internationales Team unter der Leitung von ORIGINS-Forschenden der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) und der Europäischen Südsternwarte (ESO) hat nun erstmals ein Dutzend dunkler, massereicher Wasserstoffwolken…
mehr dazu06.09.2024 Bei der Analyse von Exoplaneten-Atmosphären ist Forschenden des Exzellenzclusters ORIGINS, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) und des ORIGINS Data Science Lab (ODSL) ein wichtiger Durchbruch gelungen. Mit Hilfe physikalisch trainierter neuronaler Netze ist es gelungen, die komplexe Lichtstreuung in den Atmosphären von Exoplaneten genauer als bisher möglich zu modellieren. Diese Methode eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse von Exoplanetenatmosphären, insbesondere im Hinblick auf den Einfluss…
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