06.10.2026 Der Exzellenzcluster ORIGINS gratuliert seinem Mitglied Francis Halzen herzlich zur Verleihung des Nobelpreises für Physik 2026. Das Nobelkomitee würdigt den belgisch-amerikanischen Physiker für seine maßgeblichen Beiträge zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs und seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Neutrinoastronomie.

mehr dazu

16.09.2026 Der Exzellenzcluster ORIGINS vergibt zum achten Mal die ORIGINS PhD Awards. Ausgezeichnet werden zwei herausragende Dissertationen aus den Forschungsbereichen des Clusters. Besonders willkommen sind interdisziplinäre Arbeiten, die mehrere ORIGINS-Forschungsbereiche verbinden. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026.

mehr dazu

07.09.2026 eROSITA findet eine Population Schwarzer Löcher mit extremen Massenverhältnissen. In einem 140 Quadratgrad großen Himmelsfeld hat ein internationales Forschungsteam, darunter mehrere ORIGINS-Forschende am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), acht aktive Schwarze Löcher identifiziert, deren Masse mindestens fünf Prozent der gesamten Sternmasse ihrer Heimatgalaxien beträgt. Im nahen Universum liegt dieser Anteil typischerweise bei etwa einem halben Prozent. Die Beobachtung stellt die verbreitete Vorstellung infrage, dass Schwarze Löcher und Galaxien stets…

mehr dazu

04.09.2026 Das Belle II-Experiment hat den weltweit größten Datensatz verschränkter B-Meson-Paare aufgezeichnet. Daran forschen ORIGINS-Wissenschaftler Prof. Thomas Kuhr und sein Team von der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Gruppe von Prof. Stephan Paul an der Technischen Universität München gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Physik. Der neue Rekord übertrifft die Datenmenge des Vorgängerexperiments Belle und ermöglicht Präzisionsmessungen mit bisher unerreichter Genauigkeit.

mehr dazu

10.08.2026 Was geschah nach dem Urknall? Wie entstanden die ersten Galaxien, Sterne und die großräumigen Strukturen des Kosmos? Und wie rekonstruieren Forschende die Entwicklung des Universums über 13,8 Milliarden Jahre? Diesen Fragen geht die Planetariumsshow „Ausgerechnet! Unser Universum“ nach, die ab September regelmäßig im Planetarium der ESO Supernova zu sehen sein wird. Entwickelt wurde die Planetariumsshow von Forschenden des Exzellenzclusters ORIGINS.

mehr dazu

30.07.2026 Auf der Spur des kosmischen Ungleichgewichts: LEGEND 1000 soll klären, welche Rolle Neutrinos dabei gespielt haben könnten, dass nach dem Urknall Materie übrig blieb – und damit die Voraussetzung für Sterne, Planeten und Leben entstand. Der Wissenschaftsrat empfiehlt nun die Umsetzung der Forschungsinfrastruktur, die von der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) getragen wird und an der Forschende des Exzellenzclusters ORIGINS maßgeblich beteiligt sind. Das Gremium bescheinigt dem Vorhaben große wissenschaftliche…

mehr dazu

23.06.2026 Zwei führende Forschende des Exzellenzclusters ORIGINS erhalten jeweils einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), wie dieser heute bekanntgab. Mit der Förderung können sie ihre ambitionierten Projekte vorantreiben. Eiichiro Komatsu, Direktor am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA), untersucht im Projekt „NewPhysCMB“ anhand des polarisierten Lichts der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung mögliche neue Physik. Sherry Suyu, zugleich Professorin an der Technischen Universität München, erforscht im Projekt „LENS-ON-FIRE“ die Hubble-Konstante,…

mehr dazu

11.03.2026 Flüssiges Wasser gilt als Voraussetzung für Leben. Doch auch fernab jeder Sonne könnten stabile lebensfreundliche Bedingungen existieren. Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters ORIGINS an der LMU und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigt, dass Monde freifliegender Planeten dank dichter Wasserstoffatmosphären und gezeitengetriebener Wärme ihre Wasserozeane bis zu 4,3 Milliarden Jahre lang flüssig halten können – nahezu so lange, wie die Erde heute existiert, und ausreichend Zeit, damit sich komplexes Leben entwickelt.

mehr dazu

19.02.2026 Dass sich das Universum ausdehnt, ist seit fast hundert Jahren bekannt – doch wie schnell genau? Diese Frage ist heftig umstritten und stellt das Standardmodell der Kosmologie infrage. Ein Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und den Max-Planck-Instituten für Astrophysik (MPA) und für extraterrestrische Physik (MPE) hat nun eine außergewöhnlich seltene Supernova, getauft auf den Namen SN Winny, identifiziert. Sie könnte einen neuen Weg eröffnen, die Expansionsgeschwindigkeit des Universums zu bestimmen. Das…

mehr dazu

12.02.2026 Während der vergangenen antarktischen Sommersaison hat ein internationales Team aus 51 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern sowie Technikerinnen und Technikern – darunter zwei Forschende der Technischen Universität München (TUM) – mehr als 600 neue Sensoren am IceCube-Neutrinobservatorium am Südpol installiert. Das Upgrade markiert einen wichtigen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt für die Neutrinoforschung.

mehr dazu